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VdA - Verband deutscher
Archivarinnen und Archivare e.V.

Hessischer Archivpreis 2019

In 2019 wird zum mittlerweile 15. Mal der Hessische Archivpreis von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und dem Landesverband Hessen im VdA vergeben. Der mit 5.000€ dotierte Preis wird für herausragende Leistungen im Bereich der Sicherung und Zugänglichmachung von Archivgut bzw. Archiven verliehen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind vorschlagberechtigt. Die schriftlich begründeten Vorschläge können bis zum 12. April 2019 eingereicht werden. Die Bekanntgabe des Preisträgers findet beim Hessischen Archivtag am 21. Mai 2019 in Geisenheim statt., die Preisverleihung erfolgt in einer gesonderten Veranstaltung am Ort des Preisträgers.

Im vergangenen Jahr wurde das Stadtarchiv Griesheim ausgezeichnet.

Download Flyer Hessischer Archivpreis 2019

Hessischer Archivpreis 2018

Ab sofort können Vorschläge für den Hessischen Archivpreis 2018 eingereicht werden. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird gemeinsam von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und dem Landesverband Hessen des VdA - Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. vergeben.

Ausgezeichnet werden archivierende Einrichtungen auf dem Gebiet des Landes Hessen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind und die sich in besonderer Weise auf dem Gebiet des Kulturgutschutzes und der Archivierung Verdienste erworben haben. Für eine Preisverleihung kommen insbesondere Einrichtungen in Betracht, die mit hohem Engagement, aber einem vergleichsweise geringen Personal- und Sachmittel auf -wand arbeiten.

Vorschlagsberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger. Die schriftlich begründeten Vorschläge können noch bis zum 31. April 2018 eingereicht werden.

In 2017 ging der Preis an das Dokumentationsarchiv des Deutschen Widerstandes 1933-45 in Frankfurt/ Main.

Der Flyer mit allen Informationen zum Download

Hessischer Archivpreis 2017

Auch in 2017 wurde wieder der Hessische Archivpreis für herausragende Leistungen im Bereich der Sicherung und Zugänglichmachung von Archivgut bzw. Archiven verliehen.

Ausgezeichnet wurde das Dokumentationsarchiv des Deutschen Widerstandes 1933-45 in Frankfurt/ Main. Die Bekanntgabe des Preisträgers fand beim Hessischen Archivtag am 12./13. Juni 2017 in Marburg statt.

Der Archivpreis wird auf Vorschlag Dritter -BürgerInnen, ArchivnutzerInnen und ArchivarInnen- verliehen. Es kann prinzipiell jedes öffentliche Archiv oder jede sonstige Einrichtung auf dem Gebiet des Bundeslandes Hessen vorgeschlagen werden, die Archivierung betreibt und der Öffentlichkeit zugänglich ist. Für eine Preisverleihung kommen insbesondere Einrichtungen in Betracht, die mit hohem Engagement, aber einem vergleichsweise geringen Personal- und Sachmittel auf -wand arbeiten.

Hessischer Archivpreis 2016

Das Stadtarchiv Bad Soden-Salmünster sowie zwei ehrenamtliche Preisträger sind mit dem Hessischen Archivpreis 2016 ausgezeichnet worden. Der von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und dem Land Hessen gestiftete und gemeinsam mit dem Landesverband Hessen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA) ausgelobte Hessische Archivpreis wurde am 21. Dezember 2016 im Spessart FORUM Kultur in Bad Soden-Salmünster an die Preisträger überreicht.

Das Stadtarchiv Bad Soden-Salmünster erhielt den mit 6.000 Euro dotierten institutionellen Preis. Ausschlaggebend für die Jury war, dass das Stadtarchiv seit 2006 hauptamtlich geleitet wird. Die Leiterin des Archivs, Frau Kirstin Detlefsen, absolvierte berufsbegleitend eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, die Kosten dieser Ausbildung übernahm die Stadt. Bad Soden-Salmünster hat jedoch  nicht nur dafür Sorge getragen, das Archiv mit einer Facharchivarin adäquat zu besetzen, sondern hat auch eine angemessene Unterbringung der städtischen Archivbestände auf dem Gelände des städtischen Bauhofes bereitgestellt. Von Anfang an war die Kommunale Archivberatungsstelle in die Planungen der Räumlichkeiten und des Magazins einbezogen.

Das Land Hessen zeichnet in Zusammenhang mit dem Hessischen Archivpreis zusätzlich Persönlichkeiten aus, die sich durch besondere Leistungen im Dienste des Kulturgutschutzes, der Archivierung und der Vermittlung von Archivgut in Hessen verdient gemacht haben. 2016 ging die Anerkennung  an Persönlichkeiten, die sich insbesondere in den Bereichen Erschließung und Erhaltung von Archivgut ehrenamtlich engagiert haben. Ausgezeichnet wurden Herr Dr. Konrad Wiedemann, Bibliotheksdirektor a.D., c/o Landeskirchliches Archiv, Kassel und Herr Armin Sieburg, Marburg.

Dr. Konrad Wiedemann hat sich seit mehr als 10 Jahren intensiv mit der Erschließung mittelalterlicher Einbandfragmente in kirchlichen Archiven aus Kurhessen-Waldeck beschäftigt. Inzwischen hat er rund 700 Fragmente bestimmt, darunter Kostbarkeiten des 8. bis 11. Jahrhunderts, Hebraica, mittelhochdeutsche und altfranzösische Texte sowie einige Wiegendrucke. Die Ergebnisse dieser Erschließungsarbeit sollen demnächst online zur Verfügung gestellt werden.

Herr Armin Sieburg engagiert sich seit seiner Pensionierung 2002 an seinem früheren Arbeitsplatz, dem Staatsarchiv Marburg, und führt hier Erschließungsarbeiten durch. Täglich widmet er rund 6 Arbeitsstunden der systematischen Verzeichnung bedeutender Bestände der frühen Neuzeit, die unter anderem aufgrund ihres Ordnungszustandes und damit verbundener paläographischer Schwierigkeiten besonders hohe Anforderungen an die Bearbeitung stellen.

 

 

Hessischer Archivpreis 2015

Das Kreisarchiv des Hochtaunuskreises ist mit dem Hessischen Archivpreis 2015 ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 25. November 2015 im Landratsamt des Hochtaunuskreises, in Bad Homburg, statt.

Der Preis wurde an den Leiter des Kreisarchivs, Herrn Gregor Maier überreicht. Wie der Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Dr. Thomas Wurzel betonte, lobte die Jury das Kreisarchiv  wegen der hervorragenden Sicherung der eigenen Bestände und der Beteiligung an der Publikation "Bestandserhaltung" in Zusammenarbeit mit der am Staatsarchiv Darmstadt angesiedelten Kommunalen Archivberatung Hessen. Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind die gute Zusammenarbeit mit den zahlreichen Geschichts- und Heimatvereinen im Hochtaunuskreis sowie die intensive Beteiligung an den Aktivtäten der "KulturRegion FrankfurtRheinMain".

Das Land Hessen zeichnet in Zusammenhang mit dem Hessischen Archivpreis zusätzlich Persönlichkeiten aus, die sich durch besondere Leistungen im Dienste des Kulturgutschutzes, der Archivierung und der Vermittlung von Archivgut in Hessen verdient gemacht haben. Hierfür stehen Preisgelder von 3.000 Euro zur Verfügung.

Ausgezeichnet wurden hier als Team drei Personen, die seit mehreren Jahren ehrenamtlich im Staatsarchiv Marburg im Bereich Erschließung und Zugänglichmachung von Archivgut  tätig sind: Frau Waltraud Witt für ihre Retrokonversion älterer Findmittel, Dr. Bodo Willmann für seine hervorragenden Leistungen bei der Erfassung von Daten von Auswanderern und Christoph Bern für die Erschließung jüngeren staatlichen Schriftgutes aus den Bereichen Innerer Verwaltung und kommunaler Provenienz.

Weitere Auszeichnungen gehen an die Hessische familiengeschichtliche Vereinigung (HfV), Darmstadt und Herrn Otto Rühl, Hungen-Villingen, für die ehrenamtliche Betreuung des Stadtteilarchivs Hungen-Villingen.

Download des Flyers

 

 

Stadtarchiv Hünfeld erhält den Hessischen Archivpreis 2011

20.10.2011
Pressemitteilung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

 

Das Stadtarchiv Hünfeld erhält den diesjährigen Hessischen Archivpreis. Wie der Landesverband Hessen im VdA - Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. und die  Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen als Auslober des Preises mitteilten, hat sich die Jury nach eingehender Beratung entschieden, den Hessischen Archivpreis 2011 dem Stadtarchiv Hünfeld zuzuerkennen. Damit wird das aus archivischer Sicht ausgezeichnet aufgestellte, dienstleistungs¬orientierte Stadtarchiv gewürdigt, das von einer hauptamtlichen, nicht in Vollzeit beschäftigten Mitarbeiterin geführt wird.

Besonders hebt die Jury die umfangreiche Sammlung von digitalisierten Zeitungsartikeln hervor. Der Stand der Digitalisierung gelte auch mit Blick auf größere Archive als vorbildlich, wie die vorhandene digitalisierte Fotosammlung zeige. Der Aufgabe eines Archives dient in besonderer Weise die Sicherung von Materialien, wie sie jeweils zu Jahresende durch die Mikroverfilmung von Digitalisaten vorgenommen wird.

Die Jury, an der neben führenden Persönlichkeiten hessischer Archive und einer Vertreterin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst auch die Vorsitzende des Landesverbandes Hessen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V., Dr. Brigitte Streich, teilnahm, lobte insbesondere die Rolle des Stadtarchivs als Zwischenarchiv, auf das auch die Stadtverwaltung Hünfeld im Rahmen ihrer Dienstgeschäfte zugreift. Das Stadtarchiv Hünfeld zeige, dass die Dienstleistungen eines Archivs für die Verwaltung wie auch für die lokale und regionale Öffentlichkeit in hoher Qualität angeboten werden könnten, wenn sichergestellt sei, dass Fachkompetenz vorhanden sei und der Träger des Archivs sich mit vergleichsweise geringen, wohl aber kontinuierlich bereitgestellten Haushaltsmitteln der Aufgabe des historischen Erbes wie auch seiner eigenen Unterlagen stelle.

Der Hessische Archivpreis ist mit einem Preisgeld von 5.000,00 Euro verbunden. Dieser Betrag darf nur für zusätzliche Aufgaben Verwendung finden und ordentliche Haushaltsmittel der Stadt nicht ersetzen.

Der Hessische Archivpreis wurde auf Initiative der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen im Jahr 2005 erstmalig vergeben. Das Stadtarchiv Hünfeld ist der siebte Träger des Preises, der u.a. auch schon dem Kreisarchiv Gießen, dem Stadtarchiv Eschwege und dem Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel verliehen wurde. Die Übergabe des Preises soll am 23. November 2011 in Anwesenheit eines führenden Vertreters des für das Archivwesen zuständigen Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst in Hünfeld stattfinden.

Das Land Hessen zeichnet in Zusammenhang mit dem Hessischen Archivpreis zusätzlich Persönlichkeiten aus, die sich in besonderer Weise um das Archivwesen und die Pflege von Archivalien in Hessen verdient gemacht haben. Für diese vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ausgelobte Auszeichnung steht ein Preisgeld von 3.000 € zur Verfügung.

Preisträger/innen sind in diesem Jahr Elsbeth Dünkel aus Darmstadt-Kranichstein sowie Kornelia Schmid aus Felsberg, die sich jeweils persönlich und mit einem Kreis von engagierten Personen um die Erledigung und Vermittlung archivischer Aufgaben verdient machen. Frau Dünkel ist es  durch ihre  umfangreichen Erfassungs- und Erschließungstätigkeit im Staatsarchiv Darmstadt gelungen , wesentlich dazu beizutragen, das Serviceangebot für die Archivbenutzer zu verbessern. Frau Schmid hat mit ihrem Kreis  dem  Archiv durch verschiedene Ausstellungsprojekte und Führungen im öffentlichen Leben der Stadt Felsberg einen herausragenden Platz verschafft.

Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Sparkassen in Hessen und Thüringen. Insgesamt gibt es in Hessen 44 von Sparkassen errichtete Stiftungen, die sich vorwiegend der Pflege und Entwicklung lokaler kultureller Projekte widmen. Die deutsche Sparkassenorganisation gilt als der größte nicht stattliche Kulturförderer. Das addierte Kapital sämtlicher von Sparkassen errichteten Stiftungen beträgt nahezu 2 Mrd. Euro. Die für Kunst- und Kulturförderung ausgegebenen Mittel beziffern sich auf über 150 Mio. Euro jährlich.



Vorbildliches Archiv ausgezeichnet

Das Kreisarchiv des Odenwaldkreises erhält den Hessischen Archivpreis 2010

23.11.2010
Pressemitteilung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

Der von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gestiftete und gemeinsam mit dem Landesverband Hessen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA) ausgelobte Hessische Archivpreis geht an das Kreisarchiv des Odenwaldkreises in Erbach. Der Preis wird alljährlich an kleinere nicht staatliche, insbesondere kommunale Archive unter hauptamtlicher Leitung vergeben. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 5.000 € verbunden, das Haushaltsmittel des Trägers nicht ersetzen darf. Ergänzt wird der institutionelle Archivpreis durch die Würdigung ehrenamtlicher Archivmitarbeiter/innen durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK).

Mitglieder der Jury sind neben dem Vorstand und der Vorsitzenden des VdA Hessen, Frau Dr. Brigitte Streich vom Stadtarchiv Wiesbaden, sowie je einem Vertreter des HMWK und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen Leiter/innen hessischer Archive. Die Jury hatte in diesem Jahr die Aufgabe, aus einer großen Anzahl von Vorschlägen, die insbesondere aus der Fachwelt heraus unter¬breitet wurden, den Preisträger des Hessischen Archivpreises auszuwählen und darüber hinaus die Ehrenamtler/innen auszu¬zeichnen, die sich mit ihrer Arbeit und durch besonderen Einsatz für hessische Archive hervorheben.

Besondere Leistung des Kreisarchivs

Mit ihrer Entscheidung würdigt die Jury insbesondere die Pionierarbeit, die das Kreisarchiv des Odenwaldkreises in den vergangenen Jahren geleistet hat. Über die Erschließung von Akten hinaus habe das Archiv eine der Regionalgeschichte gewidmete Bildungsarbeit geleistet und damit auch für die Bedeutung eines regionalen Archivs geworben   so die Jury. Mit der hauptamtlichen Leitung bestehe zudem ein Betreuungsangebot im Landkreis für die weiteren kommunalen und privaten Archive, durch die für die Verwahrung und Vermittlung wichtiger archivischer Quellen Sorge getragen werde. Weiterungen wie die Entstehung von Arbeitsgemeinschaften und historisch arbeitenden Gremien zeigen, dass das Archiv des Odenwaldkreises nicht nur Anregungen gibt, sondern auch fachlicher und institutioneller Kern von Vernetzungen in der Region ist. Die Jury hebt dabei ausdrücklich den Angebotscharakter des Archives hervor, den dieses für die Kommunen im Landkreis hat.

Würdigung ehrenamtliche Archivarbeit

Eine Anerkennung für sein archivisches Engagement erhält Herr Wilhelm Franz Hartmann aus Bürstadt, der dort das Archiv seiner Heimatpfarrei, der Kath. Pfarrgemeinde St. Michael betreut. Dem Konzept des Diözesanarchivs Mainz für Pfarrarchive folgend übernimmt er die Pfarrakten ins Archiv und sichert die kontinuierliche Betreuung und Zugänglichkeit des Pfarrarchives. Für diese seit 1999 von ihm ehrenamtlich wahrgenommene Aufgabe hat ihm die Jury des Hessischen Archivpreises eine Anerkennung, die mit einem Geldpreis von 1.000 € verbunden ist, zuerkannt.

Eine besondere Anerkennung seines ehrenamtlichen, lang anhaltenden Engagements für das Archivwesen erhält der "Arbeitskreis zur Verzeichnung der Hofheimer Archivalien" in Lampertheim. Unter der Ägide des Lampertheimer Stadtarchivars gründete sich dieser Arbeitskreis bereits im Jahr 2002. Seither stellt er die kontinuierliche Verzeichnung von Archivalien zur Ortsgeschichte sicher. Hieraus entwickelte sich auch eine lokalhistorische Ausstellung, die von einer Ortschronik begleitet wurde und von den vier Mitgliedern des Arbeitskreises selber erstellt wurde. Der Arbeitskreis, dem Hans Heim, Heide Kiefer sowie Gisela und Johann Schacherl aus Lampertheim-Hofheim angehören, erhält auf Vorschlag der Jury mit dem Ehrenamtspreis im Rahmen des Hessischen Archivpreises ein Preisgeld in Höhe von 2.000 €.

Die Verleihung des Hessischen Archivpreises soll am 15. Dezember 2010 in Erbach/Odw. erfolgen.

Der Hessische Archivpreis wird alljährlich vom VdA Hessen gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ausgelobt. Vorschläge zur Auszeichnung können von jedermann mit Begründung unterbreitet werden. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine fachkundige Jury. Das Preisgeld für den Archivpreis stellt die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, das für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst zur Verfügung.

Bisherige Preisträger des 2005 erstmals vergebenen Hessischen Archivpreises waren das Stadtarchiv Pfungstadt (2005), das Stadtarchiv Eschwege (2006), das Kreisarchiv Gießen (2007), die Stiftung "Archiv der deutschen Frauenbewegung" in Kassel (2008) sowie die "Dokumentesammlung des Herderinstituts" in Marburg (2009).

Hessischer Archivpreis 2009 geht an das Archiv "Dokumentensammlung Herder-Institut" in Marburg

2.11.2009

Pressemitteilung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

Der Hessische Archivpreis 2009 wurde dem Archiv "Dokumentensammlung Herder-Institut" in Marburg zuerkannt. Der von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gestiftete und gemeinsam mit dem Landesverband Hessen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. - (VDA) ausgelobte Preis richtet sich an kleinere nichtstaatliche, insbesondere kommunale Archive in Hessen unter hauptamtlicher Leitung. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 5.000,00 Euro verbunden. Dieser Betrag muss für Zwecke des Archivs ausgegeben werden und darf Haushaltsmittel der Stadt nicht ersetzen.

Mit dem jährlich vergebenen Archivpreis soll die Bedeutung von Archiven für die orts- und regionalgeschichtliche Forschung ebenso wie für die Aufarbeitung gesellschaftspolitischer Fragestellungen hervorgehoben werden. Die Fachjury betont in ihrer Entscheidung insbesondere die außerordentlichen Leistungen auf dem Gebiet des Kulturgutschutzes durch die Übernahme und Erschließung
umfangreicher Archivbestände aus privater Überlieferung. Hierzu gehören namentlich das 2006 übernommene Archiv der Baltischen Ritterschaften sowie die Bewahrung und Erschließung der 1939/40 in Riga verfilmten Archivbestände, die durch die Kriegsereignisse nur wenig später verloren gingen. Diese für die Geschichte der Deutschen im Baltikum unschätzbaren Quellen stellen hohe Anforderungen hinsichtlich der Bestandserhaltung. Die Preisverleihung soll am 26. November 2009 in Anwesenheit von Staatssekretär Gerd Krämer, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, in Marburg erfolgen.

Bisherige Preisträger des 2005 erstmals vergebenen Hessischen Archivpreises waren das Stadtarchiv Pfungstadt (2005), das Stadtarchiv Eschwege (2006), das Kreisarchiv Gießen (2007) und die "Stiftung Archiv der Deutschen Frauenbewegung“ Kassel (2008).

Mit dem Preis verbunden ist auch die Auszeichnung von Persönlichkeiten, die sich in
besonderer Weise durch ehrenamtliche freiwillige Leistungen im Dienste der
Kulturgutsicherung und Archivierung ausgezeichnet haben. Diese vom Hessischen
Ministerium für Wissenschaft und Kunst ausgelobten Auszeichnungen gehen in diesem Jahr an

Frau Elisabeth Johann aus Altenstadt-Höchst für ihr jahrzehntelanges vielseitiges Engagement bei der Verzeichnung und Erschließung mehrerer Archive in Hessen,

Herr Johann P. Moyzes für die Betreuung des Deutschen Pfadfinderarchivs im Archiv der Deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein

und gemeinsam Herrn Gerd Velte und Herrn Helmut Fritz für die langjährige ehrenamtliche Betreuung des Stadtarchivs in Usingen.

Auch ihnen wird die Auszeichnung, die mit jeweils 1.000 Euro verbunden ist, im Rahmen der Preisträgerverleihung in Marburg überreicht.

Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die in diesem Jahr ihr
20-jähriges Jubiläum begeht, ist eine Gemeinschaftsstiftung der Sparkassen. Sie wurde 1989 als "Hessische Sparkassenstiftung" errichtet und hat bereits 1990 ihre Arbeit in Thüringen aufgenommen. Neben ihr bestehen in Thüringen weitere 19 von Sparkassen errichtete Stiftungen, die vorwiegend örtliche kulturelle und gemeinnützige Zwecke fördern. Bundesweit gilt die Deutsche Sparkassenorganisation als größter nichtstaatlicher Förderer von Kunst und Kultur.

Frankfurt/Marburg, 2. November 2009
Dr. Thomas Wurzel
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
Tel. 069/2175-511

Hessischer Archivpreis 2007

Im Jahr 2007 wurde der Hessische Archivpreis zum dritten Mal vergeben. Preisträger waren:

Bereich hessische Einrichtung (dotiert mit 3.000 Euro):
Kreisarchiv Gießen

Bereich Ehrenamt (dotiert mit jeweils 1.000 Euro):
Ria Fischer, Babenhausen und Karl Antoni, Bensheim und Rolf Beck, Wetzlar.

Hessischer Archivpreis 2006

Die hessischen Archivpreise des Jahres 2006 gehen an das Stadtarchiv Eschwege sowie an drei seit vielen Jahren ehrenamtlich tätige Archivare in Höchst im Odenwaldkreis, Freienseen im Landkreis Gießen und Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis.

Mit der Verleihung des von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen mit 3.000 Euro dotierten Institutionenpreises würdigt unser Landesverband die Bemühungen der Stadt Eschwege, welche die Aufbewahrung und Pflege ihres Schriftgutes einer hauptamtlichen Kraft (Dr. Karl Kollmann) übertragen und das Archiv an zentraler Stelle im historischen Hochzeitshaus untergebracht hat.

Mit Preisen von jeweils 1.000 Euro gestiftet von der Hessischen Staatskanzlei, wurden im Bereich des Ehrenamtes Herr Karl-Heinz Jungermann für sein Engagement in Klein-Umstadt, Herr Karl Krautwurst für seine Verdienste um das Gemeindearchiv Freienseen und Frau Christel Lentz für ihre Betreuung des Stadtarchivs Idstein ausgezeichnet.

Die Vorsitzende des Landesverbandes Dr. Brigitte Streich würdigte als Sprecherin der Jury in einer Pressemitteilung das Engagement der Preisträger als eine herausragende und unverzichtbare Leistung, ohne die das Archivwesen um einiges ärmer wäre. Sie dankte der Sparkassen-Kulturstiftung und der Ehrenamtskampagne der Hessischen Landesregierung "Gemeinsam aktiv - Bürgerengagement in Hessen" für die Bereitstellung der Preisgelder.

Die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer Feierstunde am 6. Dezember in Eschwege in Anwesenheit des dortigen Bürgermeisters Jürgen Zick von Ministerialdirigent Helmut Weber (in Vertretung des Wissenschaftsministers Udo Corts) und Dr. Thomas Wurzel (Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen) übergeben.

Hessischer Archivpreis 2005

Im Jahr 2005 wurde der Hessische Archivpreis zum ersten Mal vergeben. Preisträger waren:

Bereich Ehrenamt (dotiert mit jeweils 1.000 Euro):
Dekan i.R. Christian Hilmes aus Kassel, der pensionierte Lehrer Reinhard Michel aus Oberursel und Gerhard Steinl aus Laubach.

Bereich hessische Einrichtung (dotiert mit 3.000 Euro):
Stadtarchiv Pfungstadt